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Pädagogik, Pflege, Kosmetik: Nicht nur was für Mädchen!

Soziale und Care-Berufe gelten als typische „Frauenberufe“. Dabei gibt es zahlreiche gute Gründe für Jungs und Männer einen solchen Beruf zu wählen. Berufe im Bereich der Kindererziehung, Pflege und Kosmetik sind nach wie vor als typische „Frauenberufe“ verschrien. Dabei gibt es zahlreiche gute Gründe für Jungs und Männer einen solchen Beruf zu wählen.
Veröffentlicht am 10.12.2020
Männer können das auch

Wieso gibt es typische „Männerberufe“ und „Frauenberufe“ überhaupt?

Dass wir heute von typischen „Männer-“ und „Frauenberufen“ sprechen, hat einen geschichtlichen Hintergrund. Lange Zeit war es üblich, dass sich Frauen um die Kindererziehung und den Haushalt kümmerten. Die Männer gingen nicht selten harter, körperlicher Arbeit nach und ernährten so ihre Familie. Als nach dem Zweiten Weltkrieg plötzliche viele Frauen auf sich allein gestellt waren, änderte sich das plötzlich: Frauen mussten selbst arbeiten gehen und Geld verdienen.

Dabei war es für Frauen nicht einfach, eine Ausbildung zu machen. Viele von ihnen wählten deswegen einen Beruf, der Ähnlichkeiten zu ihren bisherigen Tätigkeiten hatte: zum Beispiel im Bereich der Kindererziehung, Krankenpflege und Hauswirtschaft.

Männer: Eine Bereicherung für sogenannte „Frauenberufe“

Obwohl sich unsere Gesellschaft in der Zwischenzeit stark weiterentwickelt hat, gibt es auch heute noch entsprechende Klischees von „Frauen-“ und „Männerberufen“. Dabei sollten die eigenen Interessen, Stärken und Talente im Mittelpunkt stehen, wenn es um die Berufswahl geht. Und: es spricht einiges für die Verwischung geschlechterstereotyper Grenzen im Berufsleben.

Männer in sozialen Berufen gelten als eine absolute Bereicherung, beispielsweise im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Als männliche Bezugsperson sind sie für viele Kinder absolut wertvoll, denn in Österreich gibt es rund 257.000 alleinerziehende Mütter. Erzieherinnen schreiben ihren männlichen Kollegen außerdem die Fähigkeit zu, besser mit Konflikten und Aggressionen unter den Kindern umgehen zu können.

Und auch im Beauty-Bereich haben Männer gute Chancen. Für den modernen Mann ist ein gutes Aussehen immer wichtiger, das Tragen eines Vollbarts ist wieder angesagt. Die Nachfrage nach ausgebildetem Fachpersonal steigt, der Markt wächst. Kosmetiker, Friseur, Make-up-Artist oder Stylist sind spannende Berufe, die der eigenen Kreativität keine Grenzen setzen.

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