Entspannung pur – als Masseur:in lockerst du Muskeln, löst Verspannungen und sorgst dafür, dass sich deine Kund:innen wie neu geboren fühlen
Wie sieht deine Lehre als Masseur:in aus?
Als Masseur:in hilfst du Menschen, sich besser zu fühlen. Du lockerst verspannte Muskeln, förderst die Durchblutung und sorgst für mehr Beweglichkeit. Dazu nutzt du verschiedene Techniken wie klassische Massagen, Reflexzonenmassagen oder Wärmebehandlungen. Manchmal arbeitest du auch mit Stromtherapie oder speziellen Ölen. Wichtig ist, dass du auf die Bedürfnisse deiner Kund:innen eingehst und ihnen aufmerksam zuhörst.
Welche Voraussetzungen brauchst du für die Lehre als Masseur:in?
Du solltest gerne mit Menschen arbeiten und einfühlsam sein. Körperliche Fitness ist wichtig, da du oft Kraft einsetzen musst. Außerdem solltest du sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeiten, denn du trägst zur Gesundheit deiner Kund:innen bei.
Wie läuft die Ausbildung zur Masseur:in ab?
Die Lehre dauert drei Jahre und kombiniert Theorie mit Praxis. In der Berufsschule lernst du die Grundlagen der Anatomie und verschiedene Massagetechniken. Im Lehrbetrieb wendest du dein Wissen direkt an und sammelst praktische Erfahrungen. Du arbeitest mit Modellen und später mit echten Kund:innen.
Wo kannst du die Lehre zur Masseur:in absolvieren?
In Wien bieten beispielsweise das WIFI Wien und das bfi Wien Ausbildungen im Bereich Massage an. Auch private Institute wie die Vitalakademie oder die Manus Massageschule bieten entsprechende Lehrgänge an.
Wie viel verdienst du während und nach deiner Lehre als Masseur:in?
Während deiner Lehre verdienst du laut Kollektivvertrag im 1. Lehrjahr rund € 700 bis € 800 brutto. Im 3. Lehrjahr steigt dein Gehalt auf etwa € 1.100 bis € 1.200 brutto.
Nach deiner Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt als Masseur:in bei rund € 1.750 bis € 1.990 brutto pro Monat – je nach Betrieb und Region.
Welche Karrieremöglichkeiten hast du nach der Lehre als Masseur:in?
Nach deiner Lehre kannst du dich weiterbilden, zum Beispiel zum/zur medizinischen Masseur:in oder Heilmasseur:in. Mit zusätzlicher Ausbildung kannst du auch selbstständig arbeiten oder in spezialisierten Einrichtungen tätig sein. Einige entscheiden sich sogar für ein Studium, etwa in Physiotherapie oder Medizin, um ihre Karriere weiter auszubauen.
