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Eine der ersten wichtigen
Entscheidungen eines Teenagers ist die Berufswahl.
Zu meiner Zeit wurden in der Schule darüber Vorträge
gehalten. Wenn man sich für eine Lehre entschieden
hat, wusste man nicht, wo man hingeht oder an wen man
sich wenden sollte.
Heute kann das Internet die
Suche wesentlich vereinfachen und beschleunigen. Vor allem,
wenn man die großartige Plattform der Lehrstellenbörse
(www.lehrberuf.info) aufsucht.
Dass diese Plattform höchst erfolgreich arbeitet,
ist selbstredend, wenn man diese Site einmal besucht hat.
Eine großartige Einrichtung, die vielen Menschen
somit auf den richtigen Weg geholfen hat bzw. helfen wird.
Alles Gute wünscht für die Zukunft!
Eure Elisabeth Engstler
Foto:
ORF
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Thomas
Brezina
Autor
Foto: Thomas Brezina |
Was ist wirklich
wichtig?
Wichtig ist,
jeden Tag in der Früh aufzustehen und sich auf den Tag zu
freuen.
Jeder Tag in unserem Leben kommt nur ein einziges Mal und es liegt
an uns, das Allerbeste daraus zu machen.
Ist das immer
einfach?
Nein!
Manchmal sagen
Leute zu mir: Ach, du hast es gut, bei dir läuft immer alles
ausgezeichnet, du hast Erfolg, du brauchst dir niemals Sorgen
zu machen.
Das
ist ein Irrtum. Ganz egal wer du bist, was du tust, wie weit du
es gebracht hast - jeden Tag erlebst du kleine und große
Sachen, die dich freuen und andere, die du weniger magst. Aus
diesen Situationen aber das Beste zu machen, das ist die Kunst
im Leben.
Mit unserem
Beruf verbringen wir ein Drittel jedes Tages. Leute, die immer
nur das Wochenende herbeisehnen, den Urlaub oder sogar die Pension,
tun mir wirklich leid. Wie unglücklich müssen sie sein.
Eurer
Schule gratuliere ich zu den Möglichkeiten die sie euch gibt,
einen Beruf zu finden, der zu euch passt und den ihr wirklich
ausüben wollt.
Euch möchte
ich allen Mut machen, wirklich die Tätigkeit zu ergreifen,
die euch begeistert. Nützt jede Chance und jede Gelegenheit,
um diesen Beruf für euch zu bestimmen, die beste Ausbildung
zu bekommen und dann mit viel Lust und Begeisterung eure Laufbahn
zu beginnen.
Ihr werdet
vielleicht lachen, aber ich meine das Folgende sehr ernst: Ich
kenne Klofrauen, die ihre Toiletten führen wie ein Hotel
und diesen Beruf wirklich lieben. Sie strahlen, wenn man ihr Stilles
Örtchen aufsucht, haben immer ein freundliches Wort und können
köstliche Geschichten erzählen. So jemand beeindruckt
mich viel mehr, als Manager mit dicken Gehältern, die schon
mit dreißig Jahren uralt aussehen und mit ihrer schlechten
Laune anderen das Leben schwer machen.
Bleibt auf
der Spur, wenn es darum geht, euer Leben zu gestalten und zu finden,
was ihr am liebsten tun wollt!
Dazu wünsche ich euch das Beste und alles Gute!
Beste Grüße,
Thomas Brezina
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Arabella
Kiesbauer
Moderatorin
Schauspielerin
Ein Beitrag von Arabella Kiesbauer zu den Projekten Schülerzeitung
und www.lehrberuf.info.
Foto: www.arabella-kiesbauer.at
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Dass der Wunsch
an mich herangetragen wird, ich möge doch bitte das Vorwort
für eine Schülerzeitung schreiben, ist an sich nichts
Ungewöhnliches. "Schickt mir doch bitte ein Exemplar,
dann kann ich mir ein Bild machen, was Euch bewegt, welche Themen
Euch interessieren."
Knapp zwei Wochen später hielt ich die PTS News 2006 in Händen
und siehe da- die Überraschung war groß: das war eine
äußerst professionelle Angelegenheit mit sorgfältig
recherchierten Beiträgen zum Thema Tierschutz, Unterstützungserklärungen
zahlreicher Prominenter wie André Heller, Erika Pluhar
und Ludwig Hirsch. Darüber hinaus jede Menge Kooperationen
mit der Wirtschaft. Ich war beeindruckt.
Und las nach: da gab es anscheinend neben den Redakteuren auch
einen Netzwerktechniker, eine Werbeabteilung, einen Geschäftsführer.
Strukturen wie in einer Firma - die Absicht: hier sollen
Schüler auf das Berufsleben vorbereitet werden.
Die Idee gefällt mir außerordentlich gut, war es doch
gerade die mangelnde Praxisorientiertheit, die antiquierte Art
Wissen zu vermitteln, die ich an meiner eigenen Schulzeit zu bemängeln
habe.
Ich beneide Euch um diese Erfahrung, die Euch den Start ins Berufsleben
sicherlich erleichtern wird.
Und ich möchte Euch für ein Thema begeistern, das mir
ganz besonders am Herzen liegt: eine gelungene Integration.
Was können wir tun, damit Menschen unterschiedlicher Herkunft,
aber mit einer gemeinsamen Zukunft, harmonisch miteinander leben?
Wie geben wir Menschen mit Migrationshintergrund alle Möglichkeiten
auf eine chancengleiche Entwicklung?
Wie schaffen wir es, dass die Gesellschaft erkennt, welche Chancen
und Potentiale in der kulturellen Vielfalt stecken und diese nutzt?
Wenn sich jeder dazu ein paar Gedanken macht, dann können
wir unsere Zukunft gemeinsam gestalten- was kann es Produktiveres
geben?
Es liegt in jeder Hinsicht an Euch- aber nur Mut, Ihr schafft
das!
Alles Liebe
Arabella
Alfons
Haider
Entertainer
Schauspieler
Moderator
Kabarettist
Musicaldarsteller
Sänger
Eine Schülerzeitung steht in der Tradition,
nur für die Schüler selbst eine Bedeutung zu haben.
Eure Zeitung schafft jedoch bereits den Sprung, für eine
viel größere Lesergruppe interessant zu sein. Informativ
über die Aktionen zur Tierschutzkampagne 2006 zu berichten,
und damit diesem Projekt die verdiente 2. Aufmerksamkeit in der
Publikation zu verleihen, zeichnet diese Zeitung aus.
Und das Projekt www.lehrberuf.info
ist beispielhaft, wie aus einer Redaktionsidee die benutzerfreundlichste
Lehrstellenbörse Österreichs mit Tausenden Lehrstellen
entstehen kann.
Ein gutes Beispiel für praxisorientierten Unterricht,
der nicht nur den Schülern der eigenen Schule nützt,
sondern Jugendlichen und Lehrstellensuchenden in ganz Österreich.
Alfons Haider
Wolfgang
Hüttner
ORF-Radiomoderator
Information...Information und nochmals Information.
Es gibt kaum einen Begriff in unserer
Gesellschaft welcher in Zeiten wie diesen derart geprägt
ist, aber auch strapaziert wird und werden muss. Durch
die Schnelllebigkeit von Gesellschaft und Wirtschaft ist die
Information wichtiger denn je.
Um "up to date" zu sein, ist erstklassige
Information von größter Bedeutung. Deshalb ist auch
der Stellenwert Eurer Schülerzeitung nicht hoch genug zu
bewerten. Radio- oder TV-Beiträge sind schnell vergänglich.
Man hört oder sieht sie meist einmal – und dann ist
es auch schon wieder „Schnee von Gestern“.
Deshalb ist es von größter Bedeutung
schulische Angelegenheiten, vom Schüler bis zum Lehrer,
vom Unterrichtesgegenstand, die Praktiken bishin zu den Aktivitäten
in Form einer Schülerzeitung zu dokumentieren oder in Form
der Lehrstellenbörse
www.lehrberuf.info
viele nützliche Informationen zu sammeln und der Öffentlichkeit
zur Verfügung zu stellen.
Ich finde es super, denn durch eine Schülerzeitung
haben auch Menschen, welche nicht unmittelbar mit dem Schulwesen
be- und vertraut sind die ideale Möglichkeit sich damit
zu identifizieren bzw. es zumindest zu versuchen. Die Botschaften
aus den vier Wänden - sprich Schule - hinauszutragen
ist eine wichtige Kommunikationsmöglichkeit, auf diverse
Aktivitäten in den verschiedensten Bereichen aufmerksam
zu machen. Außerdem fördert Eure journalistische
Zusammenarbeit auch die Kollegialität und Freundschaft schulintern.
Damit verbunden ist auch eine gute Basis betreffend die Zusammenarbeit
mit den Lehrkräften.
Ich finde es bemerkenswert, dass auch die
Schüler der Polytechnischen Schule in Enns die so genannte
Freiheit der Kreativität haben. Das kommt der Redakteursfreiheit
im Journalismus gleich.
Möge diese journalistische Freiheit und
die damit verbundene Kreativität auch weiterhin zum Gelingen
Eurer Projekte beitragen.
Mit lieben Grüßen
Wolfgang Hüttner (ORF Oberösterreich)
Foto: Hüttner
"Non
scholae sed vitae discimus!" Nicht
für die Schule, sondern für das Leben lernen wir! Wenn
das immer so einfach wäre! Denke ich an meine Schulzeit zurück,
so war natürlich auch damals nicht immer alles nur für`s
Leben gelernt. Oftmals hätte ich mir praxisnäheren Unterricht
gewünscht - in Form eines tollen Projektes, in Form einer
lässigen Schülerzeitung zum Beispiel oder bei zahlreichen
Exkursionen.
Wie
dem auch sei - irgendwann kommt dann jeder drauf und merkt, dass
das Lernen mit Ende der Schulzeit nicht vorbei ist, sondern noch
einmal neu beginnt. Dann geht`s in die Lebensschule, die erst
recht nicht einfach ist. Wir lernen weiter, verkraften Rückschläge,
werden stärker durch Erfolge, entwickeln Persönlichkeit.
Mit positiver Lebenseinstellung sind all diese Ereignisse leicht
bewältigbar und lassen jeden von uns reifen.
Je früher dieser Reifungsprozess einsetzt, umso besser.
Deshalb halte ich das Konzipieren
einer Schülerzeitung, das gemeinsame Arbeiten an einem doch
großen Projekt wie die Lehrstellenbörse www.lehrberuf.info,
für einen wichtigen Schritt in Richtung späteres Berufsleben.
Foto
Quelle: http://www.assinger.at
Alles Gute weiterhin und viel Glück!
Armin
Assinger
Harry
Prünster Moderator
Sänger & Musiker
Da meine
Tochter gerade das 9. Schuljahr absolviert, bin ich mit den Sorgen,
Leidenschaften, Trends ... und auch den Launen eines 15jährigen
recht gut vertraut. Wenn wir miteinander plaudern, sprechen wir
auch oft über die Gefahren, denen Jugendliche heute ausgesetzt
sind.
Ach, um wie viel einfacher verlief meine Jugend. Es gab nur einmal
pro Woche, und zwar am Mittwochnachmittag ab 16.30 Uhr Fernsehen.
Computer, Dauerberieselung durch irgendwelche Lautsprecher, Reizüberflutung
an megabreiten Plakatwänden, Leuchtreklamen, wo du nur hinsiehst
... all das existierte noch nicht.
Es war uns gegönnt, sich auf das, was einem wichtig erschien,
voll zu konzentrieren. Die Nachmittagsgestaltung forderte unsere
Kreativität: Wir spielten Fußball, erlernten ein Instrument,
versuchten uns als Schauspieler, frisierten unsere Mopeds auf,
gründeten einen Hobbyclub ... Wir setzten einfach Ideen um
und fanden stets Gleichgesinnte, die entweder einfach mitmachten
oder uns zu neuen Herausforderungen anspornten. Langweilig war
uns nie! Manchmal ärgerten wir uns über die Schule,
weil sie uns so viel Zeit von unseren wirklich "wichtigen"
Arbeiten abzog.
Und wie ist das heute?
Spielplätze
- und da meine ich jetzt jeden Acker, jedes Waldstück, jeden
Teich, der sich für Freizeitgestaltung eignet – müssen
Wohnsilos, Einkaufszentren, Gewerbegebieten u. v. m. weichen.
Man hat einfach keinen Platz mehr, um aufgestaute Energie abzulassen.
Es bleiben lediglich diese künstlich errichteten Asphaltghettos,
auf denen lieblos ein zerrissenes Volleyballnetz und ein verbogener
Basketballkorb hängen. Kein Wunder, dass diese wenig einladenden
"Alibi-Plätze" vielen Jugendlichen keinerlei Motivation
bieten. Was bleibt also übrig? Computerspiele, Fernsehen
und iPod-hören bis zum Abwinken.
Je mehr man sich jedoch in diese meist im Solobetrieb funktionierenden
Tätigkeiten verstrickt, umso mehr verlernt man soziales Verhalten.
Man igelt sich ein und verliert in der Folge auch jegliche Motivation;
ja, man stumpft ab! Daraus resultieren wieder weitere Gefahren,
denn
wie viele haben nur aus Langeweile zu Alkohol und Nikotin gegriffen
- wohl wissend - dass diese häufig Auslöser für
viel Schlimmeres sind.
Liebe Schülerinnen
und Schüler, ob man gerne in die Schule geht oder nicht,
das ist eigentlich nicht von Bedeutung. Jeden Tag etwas Neues
zu lernen, das sollte jedem ein Bedürfnis sein. 52 % der
Österreicher arbeiten nicht im Beruf, den sie erlernt haben.
Sie haben jedoch eine abgeschlossene Schul- und Berufsausbildung und
nützen diese für eine neue Herausforderung.
Oft entdeckt man erst später seine wahren Talente, und es
ist NIE zu spät, diese zu fördern und zu nützen;
auch wenn es einer mehr oder weniger großen Umstellung bedarf.
Also verliert bitte nie eure Motivation und versucht stets das
anzustreben bzw. zu verwirklichen, was euch Freude bereitet. Steckt
euch erreichbare Ziele! Denn es gibt nichts Schlimmeres, als jeden
Tag eine Arbeit zu verrichten, die einen nervt bzw. unglücklich
macht.
Harry Prünster
Obwohl
es auch viele anstrengende Momente gegeben hat, denke ich trotzdem
sehr gerne an meine Schulzeit zurück. Es ist ganz einfach
eine Zeit im Leben, die man in dieser Form nicht wieder erleben
wird: Man trifft jeden Tag Freunde, hat gar nicht wenig Freizeit
und was das Wichtigste ist, man erhält "nebenbei"
auch noch Bildung.
Bildung ist
für mich überhaupt eines der wichtigsten Ziele, die
sich ein junger Mensch setzen sollte. Auch wenn man es nicht sofort
bemerkt, verfolgt einen die Bildung doch sein ganzes Leben lang,
in kleinen und größeren Angelegenheiten. Mir ist klar,
dass man diesen Aspekt als Schüler nur schwer verstehen kann,
vor allem, wenn man auch Sachen lernen muss, die einem gar nicht
liegen. Nichtsdestotrotz sollte man versuchen, möglichst
viel aus der Schule mitzunehmen - es lohnt sich!
Was mich persönlich
betrifft, hätte ich meine Schulausbildung selbst bei einem
relativ großen Erfolg wie dem Starmania-Sieg 2003 nicht
abgebrochen - obwohl die Versuchung in solchen Fällen zugegebenermaßen
relativ hoch ist. So bin ich seit längerem auch wieder dabei,
mein Informatikstudium in Innsbruck abzuschließen: ich mache
zwar immer noch Musik nebenher, aber die Ausbildung nimmt einem
niemand mehr - und vor allem kann man sich mit abgeschlossener
Ausbildung viel gelassener dem Bereich widmen, der einem am meisten
zusagt.
Natürlich
nützt eine rein theoretische Bildung nicht viel, wenn man
es nicht in der Praxis umsetzen kann. Umso mehr freut es mich,
dass mit der Lehrstellenbörse ein Instrument geschaffen wurde,
mit dem das theoretisch erworbene Wissen in optimalem Rahmen praktisch
erprobt werden kann. Ich selbst habe während meiner HTL-Zeit
auch fast jeden Sommer ferial-gearbeitet und kann sagen, dass
dies immer sehr viel gebracht hat, weil es einfach in der Praxis
immer anders ausschaut als in der Theorie.
Dass Jugendliche sich innerhalb der Lehrstellenbörse zusätzlich
gegenseitig helfen, möglichst rasch eine Lehrstelle zu finden,
finde ich eine super Idee, die einfach unterstützt gehört.
In diesem
Sinne wünsche ich allen Schülern ein erfolgreiches Schuljahr,
und allen Schulabgängern einen schnellen und guten Arbeitsbeginn,
mit lieben
Grüßen,
Michael Tschuggnall
Nicht
immer werden Träume war, Träume vom Traumberuf.
Als Kind hat man meist Vorstellungen, die vom "wahren Leben"
weggewischt werden.
Ernüchterung, Vernunft, Sicherheitsdenken und Ängste
machen uns sehr oft zu dem, was wir eigentlich nie sein wollten.
"Lern was Gscheites" - das hat wohl schon jeder einmal
gehört.
Ich wünsche
allen Jugendlichen, dass sie wie ich das Glück haben, mit
einem Beruf, der
ihr Leben erfüllt, den Lebensunterhalt verdienen zu dürfen.
Und die Lehrstellenbörse
der Polytechnischen Schule Enns soll euch dabei eine große
Hilfe sein.
Eurer Ludwig
Hirsch
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Der
Turm
lch weiß noch genau, ich war vielleicht fünf
Jahre alt, da hab' ich mir von Mutter einen Strumpf über
den Kopf gezogen, bin damit runter zur Milchfrau und hab'
gebrüllt: "Fruchtjoghurt oder Leben!"
Sie haben mich zur Strafe den ganzen Tag in mein Zimmer
gesperrt, haben die Vorhänge zugezogen, die Glühbirne
aus der Fassung geschraubt und mich mit der Dunkelheit und
einer Fliege, die da irgendwo zwischen Vorhang und Fenster
herumlärmte, allein gelassen.
Ich hab' mich hing'setzt und hab' begonnen, aus meinen Träumen
einen Turm zu errichten.
Einen Turm, bis zum Himmel hoch.
Und ich und meine Freunde, der Franz, der Jakob, der Thomas
und auch die kleine Hildi, wir zogen durch die Straßen
und riefen alle Kinder der Welt zusammen und luden sie ein,
mit uns in den Turm zu ziehen. Ja, und das taten sie dann
auch.
Und wir sprachen alle die gleiche Sprache, lebten in Frieden,
waren frei und glücklich bis zum Himmel hoch, und niemand
konnte uns stören dabei, denn vor dem großen
Eingangstor war eine gewaltige, feuerspeiende Fliege postiert,
die uns beschützte.
Und ich weiß noch genau, plötzlich polterte mein
Vater ins Zimmer, mit seinen schwarzen, schweren Schuhen,
die er immer trug. Er riß die Vorhänge auf, schraubte
die Glühbirne in die Fassung, erschlug die Fliege und
rief: "Ausgeträumt mein Sohn! Raus!"
Da fiel mein Turm in sich zusammen, und alle Kinder der
Welt waren wieder, wie auf einen Schlag, über die ganze
Erde zerstreut, und keiner verstand mehr die Sprache des
anderen.
Und ich ging runter auf die Straße, traf dort den
Franz, den Jakob, den Thomas und die kleine Hildi und erzählte
ihnen meine Traumgeschichte.
Und an diesem Nachmittag beschloss der Franz, nicht Verhaltensforscher,
sondern Ziegelhersteller, der Jakob nicht mehr Astronaut,
sondern Technischer Zeichner zu werden,
der Thomas beschloss, Architektur zu studieren, die kleine
Hildi wollte sowieso immer Maurer lernen, und ich beschloss,
ganz einfach Träumeerzähler zu werden.
Und wir schworen uns hoch und heilig: "Bald, sehr bald
bauen wir einen Turm. Einen Turm, bis zum Himmel hoch!"
©
edition karl scheibmaier wien
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Mit 1 (!)
Klick zur Lehrstelle ist der Slogan von www.lehrberuf.info.
Und es stimmt, die Lehrstellensuche gestaltet sich hier besonders
einfach und zielführend.
Wer
auf www.lehrberuf.info nach
Lehrstellen sucht, wird daran erinnert, dass es auch Menschen
gibt, die in ihrem Leben weniger Chancen mitbekommen haben als
andere Menschen mit Beeinträchtigungen, Lernschwächen
oder sozialen Problemen.
Das soziale
Engagement von Lehrberuf.info hebt diese Lehrstellenbörse
besonders hervor. Es ist sozusagen eine "Lehrstellenbörse
mit Herz". Hier geht es nicht nur darum, dass die Besten
der Besten einen Job finden, sondern auch diejenigen jungen Menschen,
die auf ihren Weg ins Berufsleben besondere Unterstützung
und Begleitung brauchen."
Die Kooperation
von www.lehrberuf.info mit den sozialen Einrichtungen wie Bundessozialamt,
Volkshilfe, Hilfswerk, Clearing, katholische Jugend und Institut
für Suchtprävention hebt den sozialen Anspruch besonders
hervor und macht diese Lehrstellenbörse zu einer besonders
unterstützenswerten Sache.
Es bleibt
zu hoffen, dass durch diese Initiative viele Unternehmen angeregt
werden, vielen Jugendlichen mit Beeinträchtigung eine Chance
auf einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen. Es gibt
viele begleitende Maßnahmen, die eine integrative Berufsausbildung
sowohl für den Lehrling als auch für die Firma wesentlich
erleichtern.
Viele dieser Jugendlichen sind besonders dankbar für die
Chance die sie erhalten und dementsprechend groß ist auch
ihr Einsatz und ihr Engagement im Betrieb.
Es gibt diesbezüglich
viele positive Beispiele.
Was mich auch
sehr beeindruckt, ist, dass Schüler der Polytechnischen Schule
Enns sich freiwillig zur Mitarbeit an der Lehrstellenbörse
melden können und sozusagen Jugendliche für Jugendliche
arbeiten. Gemeinsam ist man stark.
Es geht nichts
über einen praxisorientierten Unterricht. "Training
on the job" ist dafür der richtige Begriff. Wer viel
ausprobiert, der wird für´s Leben lernen, ohne Prüfungsangst,
ohne Stress und ohne Noten, dafür aber mit Spaß. Und
Spaß am Lernen ist uns ja ohnehin im Leben schon allzu oft
verloren gegangen. Lehrberuf.info
erscheint mir auch als Unterrichtsprojekt eine kreative Abwechslung
und große Bereicherung zu sein.
Ich bin überzeugt,
dass dieses Projekt, welches inzwischen zur zweitgrößten
Lehrstellenbörse Österreichs herangewachsen ist, noch
vielen Menschen bei der Suche nach der Lebensgrundlage - nämlich
einer Arbeit- eine große Hilfe sein wird.
Und dafür
gratuliere ich ganz herzlich allen daran Beteiligten und wünsche
auch weiterhin noch viel Erfolg.
Ihr Erwin
Buchinger
Dr. Erwin
Buchinger
Bundesminister für Soziales und Konsumentenschutz
Foto:
bmsk (Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz)