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Lehrberuf.info - Presseartikel



Eine der ersten wichtigen Entscheidungen eines Teenagers ist die Berufswahl.
Zu meiner Zeit wurden in der Schule darüber Vorträge gehalten. Wenn man sich für eine Lehre entschieden hat, wusste man nicht, wo man hingeht oder an wen man sich wenden sollte.

Heute kann das Internet die Suche wesentlich vereinfachen und beschleunigen. Vor allem, wenn man die großartige Plattform der Lehrstellenbörse (www.lehrberuf.info) aufsucht.

Dass diese Plattform höchst erfolgreich arbeitet, ist selbstredend, wenn man diese Site einmal besucht hat. Eine großartige Einrichtung, die vielen Menschen somit auf den richtigen Weg geholfen hat bzw. helfen wird. Alles Gute wünscht für die Zukunft!

Eure Elisabeth Engstler

 

Foto: ORF





Thomas Brezina

Autor





Foto: Thomas Brezina

Was ist wirklich wichtig?

Wichtig ist, jeden Tag in der Früh aufzustehen und sich auf den Tag zu freuen.
Jeder Tag in unserem Leben kommt nur ein einziges Mal und es liegt an uns, das Allerbeste daraus zu machen.

Ist das immer einfach?
Nein!

Manchmal sagen Leute zu mir: Ach, du hast es gut, bei dir läuft immer alles ausgezeichnet, du hast Erfolg, du brauchst dir niemals Sorgen zu machen.
Das ist ein Irrtum. Ganz egal wer du bist, was du tust, wie weit du es gebracht hast - jeden Tag erlebst du kleine und große Sachen, die dich freuen und andere, die du weniger magst. Aus diesen Situationen aber das Beste zu machen, das ist die Kunst im Leben.

Mit unserem Beruf verbringen wir ein Drittel jedes Tages. Leute, die immer nur das Wochenende herbeisehnen, den Urlaub oder sogar die Pension, tun mir wirklich leid. Wie unglücklich müssen sie sein.
Eurer Schule gratuliere ich zu den Möglichkeiten die sie euch gibt, einen Beruf zu finden, der zu euch passt und den ihr wirklich ausüben wollt.

Euch möchte ich allen Mut machen, wirklich die Tätigkeit zu ergreifen, die euch begeistert. Nützt jede Chance und jede Gelegenheit, um diesen Beruf für euch zu bestimmen, die beste Ausbildung zu bekommen und dann mit viel Lust und Begeisterung eure Laufbahn zu beginnen.

Ihr werdet vielleicht lachen, aber ich meine das Folgende sehr ernst: Ich kenne Klofrauen, die ihre Toiletten führen wie ein Hotel und diesen Beruf wirklich lieben. Sie strahlen, wenn man ihr Stilles Örtchen aufsucht, haben immer ein freundliches Wort und können köstliche Geschichten erzählen. So jemand beeindruckt mich viel mehr, als Manager mit dicken Gehältern, die schon mit dreißig Jahren uralt aussehen und mit ihrer schlechten Laune anderen das Leben schwer machen.

Bleibt auf der Spur, wenn es darum geht, euer Leben zu gestalten und zu finden, was ihr am liebsten tun wollt!
Dazu wünsche ich euch das Beste und alles Gute!

Beste Grüße,
Thomas Brezina


 

Arabella Kiesbauer

Moderatorin
Schauspielerin


Ein Beitrag von Arabella Kiesbauer zu den Projekten Schülerzeitung und www.lehrberuf.info.

Foto: www.arabella-kiesbauer.at

Dass der Wunsch an mich herangetragen wird, ich möge doch bitte das Vorwort für eine Schülerzeitung schreiben, ist an sich nichts Ungewöhnliches. "Schickt mir doch bitte ein Exemplar, dann kann ich mir ein Bild machen, was Euch bewegt, welche Themen Euch interessieren."  

Knapp zwei Wochen später hielt ich die PTS News 2006 in Händen und siehe da- die Überraschung war groß: das war eine äußerst professionelle Angelegenheit mit sorgfältig recherchierten Beiträgen zum Thema Tierschutz, Unterstützungserklärungen zahlreicher Prominenter wie André Heller, Erika Pluhar und Ludwig Hirsch. Darüber hinaus jede Menge Kooperationen mit der Wirtschaft. Ich war beeindruckt.  

Und las nach: da gab es anscheinend neben den Redakteuren auch einen Netzwerktechniker, eine Werbeabteilung, einen Geschäftsführer. Strukturen wie in einer Firma - die Absicht: hier sollen Schüler auf das Berufsleben vorbereitet werden.  

Die Idee gefällt mir außerordentlich gut, war es doch gerade die mangelnde Praxisorientiertheit, die antiquierte Art Wissen zu vermitteln, die ich an meiner eigenen Schulzeit zu bemängeln habe.  

Ich beneide Euch um diese Erfahrung, die Euch den Start ins Berufsleben sicherlich erleichtern wird.  

Und ich möchte Euch für ein Thema begeistern, das mir ganz besonders am Herzen liegt: eine gelungene Integration.  

Was können wir tun, damit Menschen unterschiedlicher Herkunft, aber mit einer gemeinsamen Zukunft, harmonisch miteinander leben? Wie geben wir Menschen mit Migrationshintergrund alle Möglichkeiten auf eine chancengleiche Entwicklung?  

Wie schaffen wir es, dass die Gesellschaft erkennt, welche Chancen und Potentiale in der kulturellen Vielfalt stecken und diese nutzt? Wenn sich jeder dazu ein paar Gedanken macht, dann können wir unsere Zukunft gemeinsam gestalten- was kann es Produktiveres geben?  

Es liegt in jeder Hinsicht an Euch- aber nur Mut, Ihr schafft das!

Alles Liebe  

Arabella


Alfons Haider

Entertainer
Schauspieler
Moderator
Kabarettist
Musicaldarsteller
Sänger
 
Eine Schülerzeitung steht in der Tradition, nur für die Schüler selbst eine Bedeutung zu haben. Eure Zeitung schafft jedoch bereits den Sprung, für eine viel größere Lesergruppe interessant zu sein. Informativ über die Aktionen zur Tierschutzkampagne 2006 zu berichten, und damit diesem Projekt die verdiente 2. Aufmerksamkeit in der Publikation zu verleihen, zeichnet diese Zeitung aus.
 

Und das Projekt www.lehrberuf.info ist beispielhaft, wie aus einer Redaktionsidee die benutzerfreundlichste Lehrstellenbörse Österreichs mit Tausenden Lehrstellen entstehen kann.

 

Ein gutes Beispiel für praxisorientierten Unterricht, der nicht nur den Schülern der eigenen Schule nützt, sondern Jugendlichen und Lehrstellensuchenden in ganz Österreich.

 

Alfons Haider


Wolfgang Hüttner

ORF-Radiomoderator
 
Information...Information und nochmals Information.
Es gibt kaum einen Begriff in unserer Gesellschaft welcher in Zeiten wie diesen derart geprägt ist, aber auch strapaziert wird und werden muss. Durch die Schnelllebigkeit von Gesellschaft und Wirtschaft ist die Information wichtiger denn je.
Um "up to date" zu sein, ist erstklassige Information von größter Bedeutung. Deshalb ist auch der Stellenwert Eurer Schülerzeitung nicht hoch genug zu bewerten. Radio- oder TV-Beiträge sind schnell vergänglich. Man hört oder sieht sie meist einmal – und dann ist es auch schon wieder „Schnee von Gestern“. 
 
Deshalb ist es von größter Bedeutung schulische Angelegenheiten, vom Schüler bis zum Lehrer, vom Unterrichtesgegenstand, die Praktiken bishin zu den Aktivitäten in Form einer Schülerzeitung zu dokumentieren oder in Form der Lehrstellenbörse www.lehrberuf.info viele nützliche Informationen zu sammeln und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
 
Ich finde es super, denn durch eine Schülerzeitung haben auch Menschen, welche nicht unmittelbar mit dem Schulwesen be- und vertraut sind die ideale Möglichkeit sich damit zu identifizieren bzw. es zumindest zu versuchen. Die Botschaften aus den vier Wänden - sprich Schule - hinauszutragen ist eine wichtige Kommunikationsmöglichkeit, auf diverse Aktivitäten in den verschiedensten Bereichen aufmerksam zu machen. Außerdem fördert Eure journalistische Zusammenarbeit auch die Kollegialität und Freundschaft schulintern. Damit verbunden ist auch eine gute Basis betreffend die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften.
 
Ich finde es bemerkenswert, dass auch die Schüler der Polytechnischen Schule in Enns die so genannte Freiheit der Kreativität haben. Das kommt der Redakteursfreiheit im Journalismus gleich.
 
Möge diese journalistische Freiheit und die damit verbundene Kreativität auch weiterhin zum Gelingen Eurer Projekte beitragen.
 
 
Mit lieben Grüßen
 
Wolfgang Hüttner (ORF Oberösterreich)
Foto: Hüttner
 

"Non scholae sed vitae discimus!" Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir! Wenn das immer so einfach wäre! Denke ich an meine Schulzeit zurück, so war natürlich auch damals nicht immer alles nur für`s Leben gelernt. Oftmals hätte ich mir praxisnäheren Unterricht gewünscht - in Form eines tollen Projektes, in Form einer lässigen Schülerzeitung zum Beispiel oder bei zahlreichen Exkursionen.

Wie dem auch sei - irgendwann kommt dann jeder drauf und merkt, dass das Lernen mit Ende der Schulzeit nicht vorbei ist, sondern noch einmal neu beginnt. Dann geht`s in die Lebensschule, die erst recht nicht einfach ist. Wir lernen weiter, verkraften Rückschläge, werden stärker durch Erfolge, entwickeln Persönlichkeit. Mit positiver Lebenseinstellung sind all diese Ereignisse leicht bewältigbar und lassen jeden von uns reifen.
 
Je früher dieser Reifungsprozess einsetzt, umso besser.
Deshalb halte ich das Konzipieren einer Schülerzeitung, das gemeinsame Arbeiten an einem doch großen Projekt wie die Lehrstellenbörse www.lehrberuf.info, für einen wichtigen Schritt in Richtung späteres Berufsleben.
Foto Quelle: http://www.assinger.at

Alles Gute weiterhin und viel Glück!

Armin Assinger



Harry Prünster Moderator Sänger & Musiker
 
Da meine Tochter gerade das 9. Schuljahr absolviert, bin ich mit den Sorgen, Leidenschaften, Trends ... und auch den Launen eines 15jährigen recht gut vertraut. Wenn wir miteinander plaudern, sprechen wir auch oft über die Gefahren, denen Jugendliche heute ausgesetzt sind.

Ach, um wie viel einfacher verlief meine Jugend. Es gab nur einmal pro Woche, und zwar am Mittwochnachmittag ab 16.30 Uhr Fernsehen. Computer, Dauerberieselung durch irgendwelche Lautsprecher, Reizüberflutung an megabreiten Plakatwänden, Leuchtreklamen, wo du nur hinsiehst ... all das existierte noch nicht.

Es war uns gegönnt, sich auf das, was einem wichtig erschien, voll zu konzentrieren. Die Nachmittagsgestaltung forderte unsere Kreativität: Wir spielten Fußball, erlernten ein Instrument, versuchten uns als Schauspieler, frisierten unsere Mopeds auf, gründeten einen Hobbyclub ... Wir setzten einfach Ideen um und fanden stets Gleichgesinnte, die entweder einfach mitmachten oder uns zu neuen Herausforderungen anspornten. Langweilig war uns nie! Manchmal ärgerten wir uns über die Schule, weil sie uns so viel Zeit von unseren wirklich "wichtigen" Arbeiten abzog.

Und wie ist das heute?
 
Spielplätze - und da meine ich jetzt jeden Acker, jedes Waldstück, jeden Teich, der sich für Freizeitgestaltung eignet – müssen Wohnsilos, Einkaufszentren, Gewerbegebieten u. v. m. weichen. Man hat einfach keinen Platz mehr, um aufgestaute Energie abzulassen. Es bleiben lediglich diese künstlich errichteten Asphaltghettos, auf denen lieblos ein zerrissenes Volleyballnetz und ein verbogener Basketballkorb hängen. Kein Wunder, dass diese wenig einladenden "Alibi-Plätze" vielen Jugendlichen keinerlei Motivation bieten. Was bleibt also übrig? Computerspiele, Fernsehen und iPod-hören bis zum Abwinken.

Je mehr man sich jedoch in diese meist im Solobetrieb funktionierenden Tätigkeiten verstrickt, umso mehr verlernt man soziales Verhalten. Man igelt sich ein und verliert in der Folge auch jegliche Motivation; ja, man stumpft ab! Daraus resultieren wieder weitere Gefahren,
denn wie viele haben nur aus Langeweile zu Alkohol und Nikotin gegriffen - wohl wissend - dass diese häufig Auslöser für viel Schlimmeres sind.
 
Liebe Schülerinnen und Schüler, ob man gerne in die Schule geht oder nicht, das ist eigentlich nicht von Bedeutung. Jeden Tag etwas Neues zu lernen, das sollte jedem ein Bedürfnis sein. 52 % der Österreicher arbeiten nicht im Beruf, den sie erlernt haben. Sie haben jedoch eine abgeschlossene Schul- und Berufsausbildung und nützen diese für eine neue Herausforderung.

Oft entdeckt man erst später seine wahren Talente, und es ist NIE zu spät, diese zu fördern und zu nützen; auch wenn es einer mehr oder weniger großen Umstellung bedarf. Also verliert bitte nie eure Motivation und versucht stets das anzustreben bzw. zu verwirklichen, was euch Freude bereitet. Steckt euch erreichbare Ziele! Denn es gibt nichts Schlimmeres, als jeden Tag eine Arbeit zu verrichten, die einen nervt bzw. unglücklich macht.
 
Harry Prünster


Obwohl es auch viele anstrengende Momente gegeben hat, denke ich trotzdem sehr gerne an meine Schulzeit zurück. Es ist ganz einfach eine Zeit im Leben, die man in dieser Form nicht wieder erleben wird: Man trifft jeden Tag Freunde, hat gar nicht wenig Freizeit und was das Wichtigste ist, man erhält "nebenbei" auch noch Bildung.

Bildung ist für mich überhaupt eines der wichtigsten Ziele, die sich ein junger Mensch setzen sollte. Auch wenn man es nicht sofort bemerkt, verfolgt einen die Bildung doch sein ganzes Leben lang, in kleinen und größeren Angelegenheiten. Mir ist klar, dass man diesen Aspekt als Schüler nur schwer verstehen kann, vor allem, wenn man auch Sachen lernen muss, die einem gar nicht liegen. Nichtsdestotrotz sollte man versuchen, möglichst viel aus der Schule mitzunehmen - es lohnt sich!

Was mich persönlich betrifft, hätte ich meine Schulausbildung selbst bei einem relativ großen Erfolg wie dem Starmania-Sieg 2003 nicht abgebrochen - obwohl die Versuchung in solchen Fällen zugegebenermaßen relativ hoch ist. So bin ich seit längerem auch wieder dabei, mein Informatikstudium in Innsbruck abzuschließen: ich mache zwar immer noch Musik nebenher, aber die Ausbildung nimmt einem niemand mehr - und vor allem kann man sich mit abgeschlossener Ausbildung viel gelassener dem Bereich widmen, der einem am meisten zusagt.

Natürlich nützt eine rein theoretische Bildung nicht viel, wenn man es nicht in der Praxis umsetzen kann. Umso mehr freut es mich, dass mit der Lehrstellenbörse ein Instrument geschaffen wurde, mit dem das theoretisch erworbene Wissen in optimalem Rahmen praktisch erprobt werden kann. Ich selbst habe während meiner HTL-Zeit auch fast jeden Sommer ferial-gearbeitet und kann sagen, dass dies immer sehr viel gebracht hat, weil es einfach in der Praxis immer anders ausschaut als in der Theorie.
Dass Jugendliche sich innerhalb der Lehrstellenbörse zusätzlich gegenseitig helfen, möglichst rasch eine Lehrstelle zu finden, finde ich eine super Idee, die einfach unterstützt gehört.

In diesem Sinne wünsche ich allen Schülern ein erfolgreiches Schuljahr, und allen Schulabgängern einen schnellen und guten Arbeitsbeginn,

mit lieben Grüßen,

Michael Tschuggnall


Nicht immer werden Träume war, Träume vom Traumberuf.
Als Kind hat man meist Vorstellungen, die vom "wahren Leben" weggewischt werden.
Ernüchterung, Vernunft, Sicherheitsdenken und Ängste machen uns sehr oft zu dem, was wir eigentlich nie sein wollten. "Lern was Gscheites" - das hat wohl schon jeder einmal gehört.

Ich wünsche allen Jugendlichen, dass sie wie ich das Glück haben, mit einem Beruf, der
ihr Leben erfüllt, den Lebensunterhalt verdienen zu dürfen. Und die Lehrstellenbörse
der Polytechnischen Schule Enns soll euch dabei eine große Hilfe sein.

Eurer Ludwig Hirsch

 

Der Turm

lch weiß noch genau, ich war vielleicht fünf Jahre alt, da hab' ich mir von Mutter einen Strumpf über den Kopf gezogen, bin damit runter zur Milchfrau und hab' gebrüllt: "Fruchtjoghurt oder Leben!"

Sie haben mich zur Strafe den ganzen Tag in mein Zimmer gesperrt, haben die Vorhänge zugezogen, die Glühbirne aus der Fassung geschraubt und mich mit der Dunkelheit und einer Fliege, die da irgendwo zwischen Vorhang und Fenster herumlärmte, allein gelassen.

Ich hab' mich hing'setzt und hab' begonnen, aus meinen Träumen einen Turm zu errichten.
Einen Turm, bis zum Himmel hoch.

Und ich und meine Freunde, der Franz, der Jakob, der Thomas und auch die kleine Hildi, wir zogen durch die Straßen und riefen alle Kinder der Welt zusammen und luden sie ein, mit uns in den Turm zu ziehen. Ja, und das taten sie dann auch.

Und wir sprachen alle die gleiche Sprache, lebten in Frieden, waren frei und glücklich bis zum Himmel hoch, und niemand konnte uns stören dabei, denn vor dem großen Eingangstor war eine gewaltige, feuerspeiende Fliege postiert, die uns beschützte.

Und ich weiß noch genau, plötzlich polterte mein Vater ins Zimmer, mit seinen schwarzen, schweren Schuhen, die er immer trug. Er riß die Vorhänge auf, schraubte die Glühbirne in die Fassung, erschlug die Fliege und rief: "Ausgeträumt mein Sohn! Raus!"

Da fiel mein Turm in sich zusammen, und alle Kinder der Welt waren wieder, wie auf einen Schlag, über die ganze Erde zerstreut, und keiner verstand mehr die Sprache des anderen.

Und ich ging runter auf die Straße, traf dort den Franz, den Jakob, den Thomas und die kleine Hildi und erzählte ihnen meine Traumgeschichte.

Und an diesem Nachmittag beschloss der Franz, nicht Verhaltensforscher, sondern Ziegelhersteller, der Jakob nicht mehr Astronaut, sondern Technischer Zeichner zu werden,
der Thomas beschloss, Architektur zu studieren, die kleine Hildi wollte sowieso immer Maurer lernen, und ich beschloss, ganz einfach Träumeerzähler zu werden.

Und wir schworen uns hoch und heilig: "Bald, sehr bald bauen wir einen Turm. Einen Turm, bis zum Himmel hoch!"

© edition karl scheibmaier wien




Mit 1 (!) Klick zur Lehrstelle ist der Slogan von www.lehrberuf.info.
Und es stimmt, die Lehrstellensuche gestaltet sich hier besonders einfach und zielführend.

Wer auf www.lehrberuf.info nach Lehrstellen sucht, wird daran erinnert, dass es auch Menschen gibt, die in ihrem Leben weniger Chancen mitbekommen haben als andere Menschen mit Beeinträchtigungen, Lernschwächen oder sozialen Problemen.

Das soziale Engagement von Lehrberuf.info hebt diese Lehrstellenbörse besonders hervor. Es ist sozusagen eine "Lehrstellenbörse mit Herz". Hier geht es nicht nur darum, dass die Besten der Besten einen Job finden, sondern auch diejenigen jungen Menschen, die auf ihren Weg ins Berufsleben besondere Unterstützung und Begleitung brauchen."

Die Kooperation von www.lehrberuf.info mit den sozialen Einrichtungen wie Bundessozialamt, Volkshilfe, Hilfswerk, Clearing, katholische Jugend und Institut für Suchtprävention hebt den sozialen Anspruch besonders hervor und macht diese Lehrstellenbörse zu einer besonders unterstützenswerten Sache.

Es bleibt zu hoffen, dass durch diese Initiative viele Unternehmen angeregt werden, vielen Jugendlichen mit Beeinträchtigung eine Chance auf einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen. Es gibt viele begleitende Maßnahmen, die eine integrative Berufsausbildung sowohl für den Lehrling als auch für die Firma wesentlich erleichtern.

Viele dieser Jugendlichen sind besonders dankbar für die Chance die sie erhalten und dementsprechend groß ist auch ihr Einsatz und ihr Engagement im Betrieb.

Es gibt diesbezüglich viele positive Beispiele.

Was mich auch sehr beeindruckt, ist, dass Schüler der Polytechnischen Schule Enns sich freiwillig zur Mitarbeit an der Lehrstellenbörse melden können und sozusagen Jugendliche für Jugendliche arbeiten. Gemeinsam ist man stark.

Es geht nichts über einen praxisorientierten Unterricht. "Training on the job" ist dafür der richtige Begriff. Wer viel ausprobiert, der wird für´s Leben lernen, ohne Prüfungsangst, ohne Stress und ohne Noten, dafür aber mit Spaß. Und Spaß am Lernen ist uns ja ohnehin im Leben schon allzu oft verloren gegangen. Lehrberuf.info erscheint mir auch als Unterrichtsprojekt eine kreative Abwechslung und große Bereicherung zu sein.

Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt, welches inzwischen zur zweitgrößten Lehrstellenbörse Österreichs herangewachsen ist, noch vielen Menschen bei der Suche nach der Lebensgrundlage - nämlich einer Arbeit- eine große Hilfe sein wird.

Und dafür gratuliere ich ganz herzlich allen daran Beteiligten und wünsche auch weiterhin noch viel Erfolg.

Ihr Erwin Buchinger

Dr. Erwin Buchinger
Bundesminister für Soziales und Konsumentenschutz


Foto: bmsk (Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz)



Liebe Jugendliche!

Wir im ORF haben in den letzten Wochen eine Art intensive Projekt-Arbeit betrieben, bei der Erarbeitung der neuen Sendungen für die große ORF-Programmreform. Obwohl die meisten von uns viel Erfahrung mitbringen, haben wir doch jede Menge neues erfahren. Es war eine intensive Team-Arbeit, die viele Fähigkeiten erfordert: Flexibilität, Zähigkeit, Nachhaltigkeit, Innovationsgeist und Durchhaltevermögen - die Tage sind lang, die Nächte kurz.

Schließlich ist es darum gegangen, viele Sendungen auf völlig neue Beine zu stellen, und gleichzeitig das "alte" Programm wie gewohnt abzuwickeln. Technik, Grafik, Redaktion und Regie haben so richtig hineinbeißen müssen. Trotzdem sind wir alle mit viel Freude bei der Arbeit - weil wir das tun, was wir gerne tun.

Das ist für mich DER Schlüssel zum Erfolg, der in jedem Metier zuverlässig wirkt. Gleichzeitig hatte ich in der letzten Zeit privat viel mit Handwerkern zu tun, und es war eine echte Offenbarung, mit welchem Engagement sie an die Arbeit gegangen sind. Es hat ihnen sichtlich Spaß gemacht, etwas Schönes, Neues zu gestalten. Ich habe beim Zuschauen
(und teilweise auch beim dilettantischen Mitmachen) viel gelernt - vor allem, dass gelernt sein will, was man tut. Meine
Hochachtung vor den Skills dieser Leute!

Zuweilen habe ich mich gefühlt wie ein Lehrling - und das war eigentlich ein schönes Gefühl. Wie vielfältig die Entwicklungsmöglichkeiten da sind, das ist der Lehrstellenbörse www.lehrberuf.info zu entnehmen - ein unglaublich breites Angebot. Ob Tischler oder Industriekaufmann, Friseur oder Installateur, jeder Beruf hat seine Reize und seine
Chancen. Ihr müsst also nur noch zupacken....

Viel Erfolg wünscht
Ingrid Thurnher

Foto: ORF


Die Schule durchzieht mein Leben wie ein roter Faden. Zuerst als Schüler, dann als Schulhelfer, dann als Hauptschulpädagoge, dann als Lehrerausbildner beschäftigte mich das Thema Schule viele Jahre meiner Kindheit, Jugend und des frühen Erwachsenenalters.

Und als ich dann 1955 bei der Wiedergeburt eines Österreichischen Rundfunks mitarbeiten durfte, hat mich auch wieder das Thema Bildung – nun im Fernsehen – gereizt. Schulfernsehen, Erwachsenenbildung – das waren im damaligen Nachkriegsösterreich Felder, in denen vieles brachlag, wo man zupacken, Ideen haben, interessieren und begeistern konnte.

Begeisterung ist meines Erachtens ein Schlüsselwort jeglicher geistigen Betätigung. Ohne Begeisterung wecken zu können ist keine Bildung, keine Ausbildung denkbar. Das werdet Ihr wahrscheinlich auch genauso sehen: Ein Lehrer, der nicht begeistern kann, der kann sich „brausen gehen“. Umgekehrt können auch auf den ersten Blick sehr spröde Themen – Mathematik, Geschichte, vieles andere mehr – von einem mitreißenden Lehrer oder einer Lehrerin so dargestellt werden, dass eine sonst elendslange 50-Minuten-Schulstunde im Flug vergeht.

Diese Begeisterung, mit der ich Lehrer und Lehrerausbildner war, die habe ich dann mit in meinen zweiten Beruf als Journalist und Fernsehmacher genommen. Und ich habe sich auch nicht unterwegs verloren, als ich meine dritte Laufbahn als Politiker einschlug.

Die Begeisterung hat noch eine gleichberechtigte Zwillingsschwester: Die Neugier. Ein Lehrer ohne Neugier ist ein Schlafmittel. Ein Journalist ohne Neugier hat seinen Beruf verfehlt. Ein Politiker ohne Neugier ist eine Katastrophe für alle. Ich habe eine ganze Menge Politiker die nicht mit der lebenswichtigen Körperfunktion der Wissbegierigkeit ausgestattet waren, kennengelernt - und zu Recht sind sie alle in Vergessenheit geraten. Aber die wissbegierigsten unter ihnen waren auch jene, die bis heute präsent sind.

Es waren keine leichten Zeiten, als ich ins Berufsleben eintrat. Aber es waren spannende Zeiten. Und so ist es auch heute für Euch: Es ist nicht leicht, in einer immer schneller werdenden Wirtschaftswelt seinen Platz zu finden. Es ist nicht leicht, sich bereits mit 15 oder noch früher entscheiden zu müssen, welche Talente man bei sich selbst brachliegen und welche man fördern sollte. Aber es ist auch heute eine spannende Zeit. Weil Euch heute sehr viele Türen offenstehen, wenn Ihr aus Euren Talenten etwas gemacht habt. Weil ein tüchtiger, technisch versierter, kaufmännisch begabter junger Mensch heute ohne große Hürden seine Dienste auch in vielen europäischen Ländern anbieten kann und weil damit die Möglichkeiten gewachsen sind, jenen Beruf auszuüben, der einem auch noch in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren Spaß macht.

Mein Leben lehrte mich, dass es auch nicht falsch ist, den Beruf ein oder zwei Mal zu wechseln. Ich dachte wohl nur entfernt daran, einst Journalist zu werden, als ich meinen Vater von seiner Arbeit erzählen hörte – mein Vater war in einem großen Zeitungsverlag beschäftigt und war dort für die Zustellung der Zeitungen (heute nennt man das Logistik) verantwortlich. Und so wurde ich auch zuerst Lehrer, bevor mich dann doch der in Jugendjahren bereits vertraute Journalismus einfing.

Damit bin ich wieder bei der Begeisterung und bei der Neugier: Wenn Ihr Begeisterung für eine Sache entwickeln könnt, dann lasst Euch auch nicht davon abbringen, sie weiter zu verfolgen. Überzeugt Eure Eltern, dass Sie Euch dabei unterstützen! Und wenn diese Begeisterung nicht mehr da ist, dann fragt Euch selbst, ob Ihr sie bei einer anderen Tätigkeit vielleicht wieder entdecken könntet. Schul- und Lehrjahre sind oft mühsame Jahre. Klar, wer hat sich nicht in der Schule fadisiert? Wer hat nicht einen Ausbildner zum Gähnen gefunden? Andererseits: Wann, wenn nicht jetzt, habt Ihr Zeit, Dinge auszuprobieren, Eure Interessen genau zu erforschen, Eure Talente einer Probe zu unterziehen!

Nutzt diese Zeit des Lernens, des Entdeckens, der Neugier und der Begeisterung! Und nehmt das Gelernte, die Neugier, die Begeisterung mit in Euer Erwachsenenleben! Dann werdet ihr einmal so wie ich als mittlerweile 80jähriger sagen können: Ja, es hat sich gelohnt, etwas gelernt und erfahren zu haben! Ja, es hat sich gelohnt, immer wieder aufs Neue lernen und erfahren zu wollen!

Alles Gute für Eure Zukunft!


Helmut Zilk



Für alle, die mit dem tollen Angebot hier auf www.lehrberuf.info eine
Lehrstelle finden, beginnt jetzt das Berufsleben - und ein neuer Lebensabschnitt. Ein anderer geht zu Ende: die Schulzeit.

Manche werden vielleicht später zurückkehren - in eine Abendschule, ein Kolleg, eventuell eine Studienberechtigungsprüfung machen und studieren .... Aber ganz egal, ob ihr irgendwann noch mal die Schulbank drückt oder nicht: In jedem Fall werdet ihr weiter lernen müssen.

Euer künftiger Beruf wird alle paar Jahre ganz neue Herausforderungen stellen, wenn ihr etwa an KFZ-Mechaniker denkt, die heute oft als erstes einen Laptop an ein Auto anschließen, um einen Defekt zu finden. Vor ein paar Jahren war das noch undenkbar und ein Mechaniker hatte beruflich nie mit einem Computer zu tun. Manche Berufe von heute wird es in ein paar Jahrzehnten gar nicht mehr geben - so wie vor ca. 25 Jahren im Journalismus die Setzer und Drucker "ausgestorben" sind, weil Zeitungen heute elektronisch produziert werden und nicht mehr im "Bleisatz".

Und viele von euch werden mit 40 oder 50 nicht mehr den Beruf haben, den sie in den nächsten Jahren lernen werden, weil die Arbeitswelt viel flexibler geworden ist als noch bei euren Eltern und erst recht bei euren Großeltern.

Dieses ständige Lernen wird mitunter anstrengend sein - was es ja auch in der Schule war. Aber vor allem ist es eine gigantische Bereicherung für euer Leben. Und diese Bereicherung wird noch größer, wenn ihr nicht nur lernt, was ihr
für eure Berufe braucht, sondern auch noch möglichst viel anderes: über Literatur, Musik, Geschichte, Politik, Geografie oder die Natur. So werdet ihr an jedem einzelnen Tag klüger werden. Und das ist doch irgendwie auch der Sinn des Lebens, oder? Wozu sollte man auch älter werden, wenn man nächstes Jahr noch genau so wenig weiß wie heute?

Es gibt nichts Spannenderes im Leben als etwas Neues zu lernen. Und das solltet ihr nicht vergessen, wenn ihr das letzte Mal durch's Schultor hinaus geht und in's Berufsleben hinein. Jetzt geht's erst richtig los ...
Have fun!

Armin Wolf

Foto: ORF



Hier findest du ein positives Beispiel von Politik:

Ein engagierter Lehrer möchte seinen Schülern bei der Lehrstellensuche helfen. Er bringt ihnen nicht nur bei, wie man ein Bewerbungsschreiben verfasst und wie man sich in ansprechender Form bei einer Firma vorstellt. Allein damit hätte er seine Pflicht bereits erfüllt. Nein, ihm ist das nicht genug.

Er wird bei Behörden vorstellig, er vertraut nicht den diversen Arbeitsvermittlungen allein, er setzt auf Zivilcourage und schafft Netzwerke.

Das Ergebnis ist diese ansprechende Lehrstellenbörse, mit extrem einfacher Bedienung für Lehrstellensuchende und Lehrstellenanbieter.

Enthalten sind alle wichtigen Karriereinfos. User können Musterbewerbungen und Musterlebensläufe downloaden und als Vorlagen für eigene Bewerbungsschreiben verwenden.

Ein Interessenstest hilft, die verborgenen Berufswünsche leichter erkennen zu können.

Aber eines gibt’s nur hier: Man kommt mit 1 (!) Klick zum Job.
Hut ab, Hubert.

Karin Resetarits
(Ehemalige ORF-Moderatorin und
Abgeordnete zum EU-Parlament)


Foto:
Liberales Forum (LIF)


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