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Informationen zu diesem Beruf |
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Berufsschulen für
Anlagenelektriker/in
Niederösterreich
Landesberufsschule Amstetten
3300 Amstetten, Mozartstraße
3
Tel: 07472 / 627 86 - 0; Fax: 07472
/ 627 86 - 10
E-Mail: office@lbsam.at
Internet: http://www.lbsam.at
Oberösterreich
Berufsschule Linz 5
4020 Linz, Glimpfingerstraße
8a
Tel: 0732 / 344 184 - 0; Fax: 0732
/ 344 184 - 30
E-Mail: bs-linz5.post@ooe.gv.at
Internet: http://schulen.eduhi.at/bs5-linz
Steiermark
Landesberufsschule Eibiswald
8552 Eibiswald, Eibiswald 229
Tel: 03466 / 423 35 - 0; Fax: 03466
/ 423 35 - 20
E-Mail: lbseibis@stmk.gv.at
Internet: http://www.lbs-eibiswald.ac.at
Vorarlberg
Landesberufsschule Feldkirch
6800 Feldkirch, Rebberggasse 32
Tel: 05522 / 720 29 - 0; Fax: 05522
/ 720 29 - 7
E-Mail: sekretariat@lbsfe1.snv.at
Internet: http://www.lbsfe1.snv.at
Wien
Berufsschule für Elektrotechnik
und Mechatronik
1060 Wien, Mollardgasse 87
Tel: 01 / 599 16 - 95660; Fax: 01
/ 599 16 - 9995660
E-Mail: bs06moll087v1@m56ssr.wien.at
Internet: http://www.bs-elektrotechnik1.at.tf
Berufsschulen
Polytechnische Schulen
Höhere Berufsbildende-Schulen
in Österreich
Berufsbildende Schulen
Quelle:
BMUKK
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Berufsbeschreibung (Quelle:
AMS)
AnlagenelektrikerInnen betreuen Anlagen und Maschinen
in Industriebetrieben. Die Tätigkeiten reichen
vom Stromanschluss über das betriebliche Stromverteilernetz
bis zur Steuerung und Regelung von Maschinen,
Anlagen und Prozessen. Sie führen Montage-,
Installations-, Reparatur- und Wartungsarbeiten
an Stark- und Schwachstromanlagen sowie an (elektro-)pneumatischen
und (elektro-)hydraulischen Anlagen durch. Sie bauen
Steuer- und Regelanlagen für Produktions- und
Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen und führen
Umbauten, Wartungs- und Reparaturarbeiten an bereits
bestehenden Anlagen durch (Leitungen, Geräte,
Maschinen, Produktionseinrichtungen und Steuerungen).
AnlagenelektrikerInnen
arbeiten auch in Energieversorgungsunternehmen,
wo sich ihr Aufgabenfeld von der Errichtung der
Anlagen (z.B. Errichtung von Umspannwerken, Ortsnetzverteilern,
Fernsteuerungseinrichtungen von Energieversorgungsanlagen)
über die Durchführung von Schutzmaßnahmen
(Überprüfung neu errichteter Anlagen)
und die Störungsbehebung bis zu Tätigkeiten
in der Hauptschaltwarte erstreckt (Steuerung der
landesweiten Stromversorgung z.B. durch Zu- und
Abschalten von Kraftwerken).
Beim Bau von Schalt-
und Steueranlagen (z.B. von industriellen Produktionsmaschinen)
fertigen die AnlagenelektrikerInnen zunächst
Stromlauf-, Schalt-, Verdrahtungs- und Montagepläne
an. Diese Arbeiten werden heute zunehmend computerunterstützt
am Bildschirm durchgeführt, wobei spezielle
Konstruktionsprogramme (CAD-Software, Computer
aided design = computergestütztes Design)
verwendet werden. Die AnlagenelektrikerInnen erstellen
Materiallisten und besorgen aus dem Materiallager
des Betriebes die notwendigen Bauteile und Baugruppen,
die meist industriell vorgefertigt erhältlich
sind. Wenn spezielle Bauteile erforderlich sind
(z.B. beim Bau von Sondermaschinen), fertigen
sie diese mitunter auch selbst an, wobei sie verschiedene
Techniken der Metallbearbeitung (Feilen, Sägen,
Bohren, Drehen, Fräsen, Nieten, Löten
und Schweißen) anwenden.
Die AnlagenelektrikerInnen
befestigen die elektrischen Bauteile und Baugruppen
im Schaltschrank und montieren Kontroll- und Befehlseinrichtungen
(z.B. Prüflampen, Taster, Schalter) an der
Außenseite des Schrankes. Danach stellen
sie mit meist flexiblen, isolierten Leitungen
über Kabel- und Verdrahtungskanäle die
elektrischen Verbindungen zwischen den montierten
Bauteilen her. Nach dem Zusammenbau des Steuer-
und Schaltschrankes überprüfen sie alle
elektrischen Funktionen des Schaltschrankes, wobei
sie verschiedene Mess- und Prüfgeräte
und Simuliereinrichtungen einsetzen. Dabei achten
sie auf die Einhaltung der einschlägigen
Sicherheitsvorschriften, auf elektrische und mechanische
Schutzmaßnahmen (z.B. elektrische Schutzschalter,
Strom-Erdungen, Isolierungen, automatische Maschinenabschaltungen
zur Vermeidung von Unfällen im Falle von
Bedienungs- oder Funktionsfehlern) und auf Störungen.
Bei vollautomatischen,
elektronisch gesteuerten Maschinen und Anlagen
installieren die AnlagenelektrikerInnen die erforderlichen
Computersteuerungsprogramme und setzen Bauelemente
der Digitaltechnik und Sensorik ein. Heute werden
zunehmend sogenannte speicherprogrammierbare Steuerungen
eingesetzt, die eine flexiblere und leistungsfähigere
Steuerung der Maschinenfunktionen ermöglichen.
Bei Störungen
an einer elektrischen Anlage des Betriebes überprüfen
die AnlagenelektrikerInnen anhand von Stromlauf-
und Schaltplänen und mit verschiedenen Messgeräten
die elektromechanischen, pneumatischen, hydraulischen,
elektrischen und elektronischen Bauteile und deren
Verbindungen, um die Störungsursache festzustellen.
Dann reparieren sie die fehlerhaften Bauteile
bzw. tauschen diese aus.
Bei Fehlern im elektronischen
Bereich stellen die AnlagenelektrikerInnen anhand
von Schaltplänen, auf denen die Funktionen
einzelner Bauteilgruppen (Module) angegeben sind,
die als Störungsursache in Frage kommenden
Bauteilgruppen fest und tauschen diese aus. Funktionsgestörte
Module leiten sie an die Herstellerfirmen weiter
oder reparieren sie in der Werkstatt.
AnlagenelektrikerInnen
installieren, warten und reparieren auch Signal-,
Klima-, Telefon-, Informations- und Datenanlagen
eines Betriebes. Bei Bedarf verlegen sie Kabel,
Stromschienen, Freileitungsdrähte und Erdkabel
im Betriebsgelände. Sie installieren Beleuchtungen,
tauschen defekte Bauteile und Baugruppen aus und
erneuern Installations-, Steuer-, Signal- und
Befehlsgeräte.
Lehrzeit:
4 Jahre
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